Berufsbild / Ziel der Ausbildung

elektroniker

Der Beruf Elektronikerin / Elektroniker ist interessant, herausfordernd und vielseitig. In dieser Berufsausbildung lernt man nicht nur die Elektronik kennen und anwenden, sondern auch das Erstellen von Programmen für Microcomputer und automatischen Prozessabläufen. Ebenfalls lernt man eine WebSide zu programmieren. Dieser Beruf eignet sich auch sehr gut für Frauen.

Der technologische Wandel erfolgt in kurzer Zeit und somit steigen auch die Anforderungen an die Berufsleute stetig. Der Beruf bietet jedoch aus diesem Grund sehr viele Weiterbildungsmöglichkeiten.

Ausgebildete Elektronik-Berufsleute sind in der Lage, interessante elektronische Schaltungen zu entwickeln und somit Ingenieure bei der Entwicklung zu unterstützen. Hierzu gehört auch das Erstellen von Schaltungs- und Fertigungsdokumentationen. Ebenfalls können Elektroniker bzw. Elektronikerinnen für Programmieraufgaben eingesetzt werden.
 

Anforderungen

  • Sekundarschüler/in A
  • Freude an Mathematik, Elektrotechnik, Computer, Englisch
  • Freude an kniffligen Aufgaben, rasche Auffassungsgabe
  • Sinn für technische Zusammenhänge
  • exakte Arbeitsweise
  • aufgeschlossen, teamfähig
  • selbständiges Arbeiten innerhalb eines Teams
     

Schule

Der/die Lernende besucht während zwei Tagen in der Woche den Fachunterricht an der modernen Gewerblich-Industrielle Berufsschule Uster.
Besonders begabte und leistungswillige Lehrlinge haben die Möglichkeit, die Berufsmaturitätschule zu absolvieren. Hierzu ist vorgängig eine Aufnahmeprüfung zu bestehen. Die Berufsmaturitätsschüler/-innen besuchen einen Tag die technische Berufsmaturitätsschule und einen Tag die Gewerblich-Industrielle Berufsschule.
 

Ausbildung

Erstes und zweites Lehrjahr:
Der/die Lernende lernt die Firma und das Arbeitsumfeld in den verschiedenen Abteilungen kennen. Er/sie erwirbt sich grundlegende Fähigkeiten und Kenntnisse in der Fertigungstechnik, der Schaltungs- und Messtechnik sowie in der Mikrocomputertechnik. Es sind selbständig oder in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsverantwortlichen bzw. Betreuer berufsbezogene Aufgaben auszuführen, dabei werden auch die berufsübergreifenden Fähigkeiten gefördert. Am Ende des zweiten Lehrjahres muss der/die Lernende eine Grundlagenprüfung in Form einer Teil-Lehrabschlussprüfung absolvieren.

Drittes und viertes Lehrjahr:
Der/die Lehrnende erweitert und vertieft die grundlegenden Fachkenntnisse und berufsübergreifenden Fähigkeiten und bearbeitet Aufgaben in verschiedenen Phasen eines Auftrages oder Prozesses. Er/sie arbeitet sich in Aufgabenstellungen ein, entwickelt Problemlösungen und setzt diese um, die Dokumentation der Arbeiten und das Präsentieren der Lösungen gehört ebefalls dazu.
Die Schwerpunktsausbildung erfolgt in mehreren betrieblichen Tätigkeitsgebieten. Es fallen insbesondere in Betracht:

  • Elektronikentwicklung
  • Softwareentwicklung
  • Mess- und Prüftechnik
  • Projektbearbeitung
  • Leiterplattenentwicklung

Tätigkeitsgebiete des ausgebildeten Elektronikers

Dank der breiten Ausbildung kann der/die Elektroniker/in in vielen Gebieten eingesetzt werden:

  • Elektronik-Entwicklung
  • Mess- und Prüftechnik
  • Prüfmittelbau
  • Hard- und Softwareentwicklung für die Computertechnik
  • Service / Servicetechniker
  • Einkauf Elektronik
  • Sachbearbeiter Elektronik
  • und vieles mehr

      Weiterbildungsmöglichkeit:

  • Höhere Fachschulen (Techniker HF)
  • Fachhochschule (Ingenieur FH)
  • Spezialisierung (z.B. Informatiker/-in, Programmierer/-in)